AquaPGN - Manipulation von "Aquarium"-generierten PGN-Dateien

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Eine für fast alle Schachprogramme unlösbare Studie

"AquaPGN" - ein Programm, das die Welt nicht braucht, allenfalls einige Nutzer der Schach-GUI "Aquarium".


Letztes Update vom 23.1.2018:

Überarbeitung der Kommentator-Bewertungen mit 6 verschiedenen Bausteinen.

Update vom 15.1.2018:

Überarbeitung der Zugbewertungssymbole gemäß Bewertungsrelevanzreduktion mit diversen Einstellungsmöglichkeiten und Informationen hierzu;
Eliminierung der Definition von Zugbewertungssymbolen per 3-Formeln-Option;
neu: Stellungsbewertungssymbole mit diversen Einstellungsmöglichkeiten und Informationen hierzu;
neu: probabilistische Partieresultate;
neu: Einfügung der Zugbewertungs-, Stellungsbewertungssymbole und probabilistischen Partieresultate in das Clipboard zur Verwendung in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie "LibreOffice Calc";
neu: Einfügung eines Diagramms mit den probabilistischen Partieresultaten für Weiß und Schwarz als weiteres "LibreOffice Calc" Diagramm;
komplette Analyse der Zugbewertungssymbole nebst Grenzwerte, Stellungsbewertungssymbole und probabilistischen Partieresultate für 1 oder 2 (dann auch die relevante Bewertungsdifferenz) Enginebewertungen; Anpassung an "Lucas Chess", "Scid vs. PC" und "Shredder Classic 4".

Update vom 10.3.2017:

Komplette Überarbeitung der Zugkommentierung;
Daten über kommentierte Züge werden ins Clipboard geschrieben und können in einem Tabellenkalkulationsprogramm weiterverarbeitet werden, z. B. für Diagramme;
Bewertungsrelevanzreduktion: Näheres hierzu unter.

Was kann "AquaPGN"?

Die Bearbeitung von PGN-Dateien, die mit "Aquarium" (© 2008-2018 Convekta Ltd.) generiert wurden. Sie wird mit Klick auf die Schaltfläche "Start" in der "AquaPGN"-GUI eingeleitet. Im Einzelnen:

1) Ersetzung von Inline-Kommandos:

Es eliminiert aus "Aquarium"-PGN-Dateien Inline-Kommandos, die mit der Zeichenfolge "{[%t" eingeleitet und mit einem 4-stelligen Baustein fortgesetzt werden:


2) Ersetzung von NAG-Bausteinen:

Es ersetzt NAG-Bausteine, die mit dem "$"-Zeichen eingeleitet werden und in einer gesonderten Datei "AquaPGN.nag" mitgeliefert werden. Die darin enthaltenen Bausteine entsprechen nur teilweise dem offiziellen Standard (sofern es den überhaupt gibt) und sollten nur als Vorschlag verstanden werden. Sonderzeichen, die in Fonts nach dem Zeichen mit der Nummer 255 (dezimal) auftreten, sollten nur verwendet werden, wenn diese vom Font "AqChessUnicode" unterstützt werden. Am Rande noch ein Tipp: Sofern der geneigte Leser Unicode-Schachsonderzeichen, zum Beispiel Stellungsbewertungssymbole, zu verwenden trachtet, ihrer indes nicht habhaft werden sollte, könnte der Link auf den AqChessUnicode-Font hilfreich sein. Dieser Font liegt übrigens auch der Schach-GUI "Aquarium" bei.

3) Ersetzung von Figuren-Bausteinen:

Wenn in einem Kommentar nach einem Leerzeichen ein "w" für "weiße" oder ein "s" für "schwarze" eingegeben wird, gefolgt fakultativ, also nicht zwingend, von einem "n", "r" oder "m", wiederum gefolgt (diesmal schon zwingend) von einem "K", "D", "T" (wiederum fakultativ gefolgt von einem weiteren "T", also "TT" speziell für "Türme"), "L", "S" oder "B" für die betreffenden Figuren, werden diese Bausteine durch die genannten Wörter ersetzt. Beispiele: "der wKsflügel", "die snTT". Wohlgemerkt bedarf es dazu keines vorangestellten "$"-Zeichens wie bei NAG-Ausdrücken.

4) Ersetzung von Mattankündigungen:

In Kommentaren wird

5) Einfügung von Nullzügen per "Kommentar":

"Aquarium" tut sich schwer mit der Einfügung von Nullzügen per "Z0", möglich ist dies nur am Ende einer Zugfolge. "AquaPGN" schafft Abhilfe. 2 Fälle der Einfügung von Nullzug-Varianten per "Kommentar" gilt es zu unterscheiden:

Einfügung einer Variante mit Wiederholung des vorangegangenen, also "kommentierten" Zuges mit anschließendem Nullzug im Sinne von "mit der Idee ..." (vgl. hierzu den NAG-Baustein $140) bzw. "mit der Drohung ...": "\(\+--.*?\)" - um mit einem regulären Ausdruck zu sprechen. Man beginnt mit "(+--" und setzt dann wahlweise mit einem Zug ohne Zugnummer (z.B. "(+--e4)") oder einer Zugfolge (z.B. "(+--e4 Sc6 d4)") fort oder lässt es bleiben ("(+--)"). Am Ende steht also die ")". Die beiden "--" repräsentieren den Nullzug.

Einfügung einer Variante ohne Wiederholung des vorangegangenen, also "kommentierten" Zuges mit anschließendem Nullzug im Sinne von "gerichtet gegen ..." (vgl. hierzu den NAG-Baustein $141): "\(--.*?\)" - um nun ein letztes Mal mit einem regulären Ausdruck zu sprechen. Man beginnt mit "(--" und setzt dann wahlweise mit einem Zug oder einer Zugfolge fort oder lässt es bleiben. Am Ende steht wieder die ")".

Bei der Formulierung der Varianten kann man ohne Bedenken die deutschen Figurenanfangsbuchstaben "D", "T", "L" und "S" verwenden. Überdies ist es möglich, das Ganze in einen Zugkommentar zu stecken (oder gar mit einem NAG-Baustein zu kombinieren), z.B. "mit der Idee(+--Lf4)" oder "$140(+--Lf4)" oder "gerichtet gegen(--Lf4)" oder "$141(--Lf4)".

6) Umgruppierung von Kommentaren vor Zügen:

"AquaPGN" ordnet diese Kommentare dort ein, wo sie hingehören, nämlich vor den Zügen, und löscht nebenbei den "{[%t bLon...}"-Baustein.

7) Umgruppierung von Partiende-Kommentaren:

"AquaPGN" ordnet solche Kommentare wiederum dort ein, wo sie hingehören, nämlich am Partieende, und löscht nebenbei den "{[%t Long...}"-Baustein.

8) Elimination der Zeichenfolge "^13 ^10":

"Aquarium" verwendet zur Bildung von Absätzen in Kommentaren die Zeichenfolgen "^13 ^10". Dummerweise eliminiert z.B. das Programm "pgn4web" diese Zeichenfolgen nicht, von ihrer korrekten Verwandlung in Absätze ganz zu schweigen. Sie beleidigen daher das Auge des Betrachters in dieser unverändert kryptischen Form. "AquaPGN" macht kurzen Prozess und eliminiert diese Zeichenfolgen ein für allemal.

9) Umwandlung der Zeichendarstellung von Nullzügen:

"AquaPGN" wandelt Nullzüge, die in "Aquarium"-PGN-Dateien durch "Z0" repräsentiert werden in "--" um, ein Format, das verwendet wird unter anderem vom sehr zu empfehlenden und kostenlosen Schachdatenbankprogramm "SCID", vom sehr zu empfehlenden und kostenlosen Internet-PGN-Viewer "pgn4web" und anscheinend vom weniger zu empfehlenden, da nicht so kostenlosen "Chessbase".

Warnung:

Die 4 zuletzt genannten Korrekturen sind in der "AquaPGN"-GUI mit blauer Farbe gekennzeichnet, denn sie führen zu Irritationen beim Betrachten solchermaßen geänderter PGN-Dateien in "Aquarium". Bei Abänderung der Nullzüge versagt "Aquarium" sogar die Darstellung der PGN-Datei ab dem Auftreten des ersten Nullzuges. Sie sollten also nur angewandt werden für Dateien, die außerhalb "Aquariums" verwendet werden.

10) Ersetzung von Kommentator-Bewertungen:

"AquaPGN" ersetzt Anwender-Bewertungen ("{[%t Val] …}") in der Weise, dass die in PGN-Dateien zu findenden kryptischen Zeichen, die nur innerhalb "Aquariums" als Zahlen leserlich sind, durch nachvollziehbare Werte im Zahlenformat ersetzt werden (vgl. die Diskussion im Rybka-Forum). "AquaPGN" kann dabei insgesamt 6 verschiedene Bausteine, die in der betreffenden GUI-Zeile neben dem eigentlichen Text Verwendung finden können, umwandeln:

#KBwt# - die Bewertung, wie sie auch und nur in "Aquarium" zu sehen ist;
#KBwtvb# - eine Bewertungsspanne ("Bewertung von" – "Bewertung bis") vom Mittelwert zwischen vorherigem und aktuellem Wert bis zum Mittelwert zwischen aktuellem und nachfolgendem Wert, also zum Beispiel „-0,02 - 0,02“ anstatt „0,00“; Grund: in "Aquarium" lassen sich keine Zwischenwerte eingeben;
#SbsA# - Stellungsbewertungssymbol in ASCII;
#SbsU# - Stellungsbewertungssymbol in Unicode – könnte in einigen Schachprogrammen zu unleserlichen Zeichen führen;
#pPrW# - probabilistisches Partieresultat von 0 % bis 100 % ungeachtet der Zugfarbe immer aus der Sicht von Weiß;
#pPrS# - probabilistisches Partieresultat von 0 % bis 100 % für Weiß und (jeweils bei gleicher Bewertung) von 100 % bis 0 % für Schwarz (empfehlenswert!).

Man könnte diese "AquaPGN"-Funktion also dazu missbrauchen, eine Partie automatisch mit Stellungsbewertungssymbolen und probabilistischen Partieresultaten zu kommentieren, indem man diese nicht erst mühevoll ermittelt und dann in die Annotation niederschreibt, sondern einfach nur die Kommentator-Bewertung verwendet und den Rest "AquaPGN" erledigen lässt.

Die Umwandlung der #pPrS#-Bausteine steht vor der schwierigen Aufgabe, programmtechnisch zu ermitteln, ob es sich um einen Weiß- oder Schwarzzug handelt, selbst wenn vor dem eigentlichen Zug keine Zugnummer mit 1 oder 3 Punkten steht. Sollte dies im Einzelfall nicht ordentlich gelingen (oh Schande!), müsste auf den #pPrW#-Baustein zurückgegriffen werden.

11) Bearbeitung und Auswertung von Engine-Varianten bzw. -Bewertungen:

"AquaPGN" verwendet Engine-Varianten bzw. -Bewertungen, die von "Aquarium" bei laufender Engine-Analyse [per Taste "Einfügen" (Singlevariantenmodus) oder in der Menügruppe "Analyse"-"Einfügen" oder mit der Maus nach Rechts-Klick in das Analyse-Fenster und Klick auf "Varianten einfügen" (Singlevariantenmodus) oder "Alle Varianten einfügen" (Multivariantenmodus)] in die Notation eingefügt werden. Diese Engine-Bewertungen können wahlweise für die automatische Kommentierung von Zügen mit diversen Daten oder mit "!!", "!", "!?", "?!", "?", und "??" verwendet, abgeändert, umgruppiert oder gelöscht werden. Und die Varianten können auf eine bestimmbare Zügeanzahl reduziert werden.

Probleme der Engine-Varianten bzw. -Bewertungen "Aquariums":

Die Stellungsbewertungen inklusive Angaben über Knotenanzahl, Analysetiefe und -zeit, Enginename und Referenzzug (Zug vor Variantenbeginn) finden sich am Ende der Variante anstatt an ihrem Beginn. Zu allem Überdruss müssen sich die Varianten zu einem Partiezug (inklusive ihrer Bewertung!) keineswegs diesem anschließen, sie können auch bei irgendeinem späterer Partiezug auftauchen, wo sie fehl am Platze sind. Deshalb kann "AquaPGN" diese Bewertungen und weitere Daten an den Variantenbeginn nach dem richtigen Partiezug umgruppieren. Die Angaben am Variantenende können belassen, geändert oder gelöscht werden.

Diese Daten sind - je nach Geschmack - zum Teil überflüssig (die Analysezeit erscheint sogar doppelt) und aufgeteilt in "Bewertung" und "Text danach", gegebenenfalls mit unterschiedlicher Schreibweise. "AquaPGN" macht daraus einheitliche Kommentare.

Die betreffenden Bausteine neben dem eigentlichen individuell wählbaren Text für Variantenanfang wie -ende lauten:


Die Varianten sind mitunter ellenlang. "AquaPGN" kann die Varianten daher auf eine Höchstanzahl von Variantenzüge kürzen, ohne allerdings anderen Varianten, die sich den zu kürzenden Varianten anschließen oder in sie einklinken, ins Gehege zu geraten.

Und "Aquarium" hat die dumme Angewohnheit, Varianten am Partieende als Hauptzüge darzustellen. Auch das kann "AquaPGN" mit der Funktion "Engine-Züge am Partieende → Variante" korrigieren. Dies setzt allerdings voraus, dass "AquaPGN" das Partieende korrekt identifizieren kann. Hierzu orientiert sich das Programm an den letzten Engine-Bewertungen und geht davon aus, dass der darin genannte Referenzzug der vorletzte (!) in der Partie ist. Also muss im Fall der Nutzung dieser Programmfunktion zur Vermeidung von Kümmernissen vor Beginn der automatischen Partieanalyse oder vor Einfügung der letzten Engine-Bewertung(en) der Cursor im Notationsfenster vor (!) dem letzten Partiezug stehen.

12) Automatische Kommentierung:

Der letzte Kritikpunkt ist die unzureichende Darstellung der Bewertung durch "Aquarium". Unmittelbar nach Partie- und Variantenzügen (die jeweils ersten Züge von Enginevarianten) sollten deren Bewertungen und Schlussfolgerungen daraus klar erkennbar sein. Gleiches gilt für die Differenzen zwischen Varianten-Bewertungen im Multivariantenmodus. Deshalb bietet das Programm in seiner GUI eine Kommentierung per Zugbewertungssymbole ("!!", "!", "!?", "?!", "?", und "??") und eine umfangreiche Detailkommentierung an.

Falls nur Varianten im Singlevariantenmodus vorliegen, funktionieren diese Kommentarfunktionen nur sehr eingeschränkt: Allein im Rahmen der Hauptzüge ist ein Patzer-Check möglich, es kann also die Bewertung der von der Engine stammenden Variante (die als einzige natürlich auch die beste ist) an der Stelle eines Partiezuges mit derjenigen an der Stelle des nachfolgenden Partiezuges verglichen und im Falle eines Bewertungsabfalles, der dann dem vorhergehenden (und nicht mit dem besten Variantenzug identischen) Partiezug geschuldet ist, dieser Partiezug per "?!", "?", und "??" verurteilt und mit einer ergänzenden Detailkommentierung (siehe unten) versehen werden.

12a) Zugbewertungssymbole:

"!"  - beeindruckender Zug (vgl. NAG $1 in "AquaPGN.nag");
"?"  - schwacher Zug (vgl. NAG $2 in "AquaPGN.nag");
"!!" - brillanter Zug (vgl. NAG $3 in "AquaPGN.nag");
"??" - miserabler Zug (vgl. NAG 4$ in "AquaPGN.nag");
"!?" - ansprechender Zug (vgl. NAG $5 in "AquaPGN.nag");
"?!" - fragwürdiger Zug (vgl. NAG $6 in "AquaPGN.nag").

Diese Art der automatischen Kommentierung durch "AquaPGN" erfolgt einzig und allein aufgrund der Bewertungen einer Schachengine, die bekanntlich kein Schach-Feuilletonist, sondern ein Rechenknecht ist und somit kein Verständnis für künstlerische Figurenakrobatik hat. Es gilt das Motto: Die Wahrheit liegt in der Hundertstel-Bauerneinheiten-Bewertung!

Für die Kommentierung per "!!", "!", "!?", "?!", "?", und "??" wird die wohl weltweit einzigartige Bewertungsrelevanz-Reduktion verwendet, über die man hier Näheres in Erfahrung bringen kann. Sie reduziert Enginebewertungsdifferenzen per Integralfunktion zu relevanten Bewertungsdifferenzen. 0,00-Bewertungen werden dabei zu 100 % berücksichtigt, Bewertungen von einem speziellen, in die GUI unter "Bewertungsrelevanz-Reduktion - Gewinn-Remis-Balance" einzutragenden Wert (Empfehlung: 0,62) zu 50 % und extreme positive oder negative Bewertungen mit annähernd 0 %.

In der GUI kann neben "Zugbewertungssymbole !! / ! / !? / ?! / ? / ?? :" "Schema: 1/" eine Zahl zur Wahl eines Schemas eingetragen werden. Über den rechtsseitigen Schalter "Informationen" erfolgt Aufklärung über das gewählte Schema nebst Gewinn-Remis-Balance.

Die in der GUI folgenden 4 Informationszeilen zeigen Zugbewertungssymbol-Grenzwerte für eine Bewertung von 0,00 im Fall von 4 verschiedenen Schemata an. Wenn die Gewinn-Remis-Balance modifiziert wurde, können die 4 Informationszeilen über den Schalter "G-R-G – Schema-Aktualisierung" aktualisiert werden.

Nach Anwahl des Schalters "!! / ! / !? / ?! / ? / ?? - Matrix für 2 Engine-Bewertungen von +10 bis -10" werden die relevanten Bewertungsdifferenzen und Zugbewertungssymbole für eine Vielzahl von Engine-Bewertungspaaren angezeigt.

Und wenn man Informationen über spezielle Bewertungen wünschen sollte, weil man beispielsweise während einer Kommentierung per Hand über Variantenbewertungen verfügt, sich aber nicht sicher ist, welches Zugbewertungssymbol man vergeben möchte, kann man sich durch Klick auf den Schalter "komplette Analyse für ein oder zwei spezielle Engine-Bewertungen" das Resultat der Formelauswertungen zeigen lassen.

Beispiel für den Fall einer Gewinn-Remis-Balance von 0,62 und der Eingabe von "1,00" als Bewertung für einen Zug:
Die dann unten angezeigten Grenzwerte für diverse Schemata offenbaren zum Beispiel, dass kein einziges Schema für einen besseren Alternativzug ein "!!" zulässt und nur Schema "1/10" bei einer Alternativzug-Bewertung von mindestens 3,24 ein "!" gewährt. Anders ausgedrückt: Bei einer Bewertung von 1,00 für Weiß, bei der das probabilistische Partieresultat schon, wie gleichzeitig angezeigt wird, 84 % beträgt, kann ein besserer Alternativzug überhaupt nicht so relevant sein, dass er ein "!!" verdient. Für alle anderen Zugbewertungssymbole, insbesondere die negativen, existieren hingegen Grenzwerte, sodass sie verteilt werden können, wenn der Alternativzug nur schlecht genug ist, um den jeweiligen Grenzwert zu erreichen bzw. zu überschreiten.

Probe aufs Exempel: Man teste nach Wahl des Schemas "1/10" für Zugbewertungssymbole mit dem Schalter "komplette Analyse für ein oder zwei spezielle Engine-Bewertungen" die Bewertungspaare 3,23 sowie 1 und wird die Zugbewertungssymbole "!?" und "?!" vorfinden. Soweit korrekt, da ja der Wert 3,24 unterschritten wurde. Neuer Versuch: diesmal 3,24 und 1 – endlich "!" und "?".

Sofern man bei der automatischen Kommentierung nur die Zugbewertungssymbole wünschen und die sonstige Kommentierung nebst Varianten verschmähen sollte, um sich einfach nur einen raschen Überblick über gelungene (nur im Multivariantenmodus!) und missratene Partiezüge zu verschaffen, müssten in der "AquaPGN"-GUI rechtsseitig die Funktionen "Zugbewertungssymbole !! / ! / !? / ?! / ? / ?? :" sowie "Engine-Varianten und -Bewertungen entfernen" angewählt und "Detailkommentierung" abgewählt werden. Es werden dann halt nur die Partiezüge mit Kurzkommentaren versehen, die Varianten werden ja eliminiert.

12b) Detailkommentierung:

Diese erfolgt grundsätzlich unmittelbar nach dem betreffenden Partie- oder 1. Variantenzug und gegebenenfalls (im Multivariantenmodus) 2. Variantenzug. Sie verwendet neben dem individuell wählbaren Text dazwischen folgende Bausteine:


Zusätzlich beim Partiezug noch folgende Daten über Fehlzüge (Gewinne werden ignoriert):



12c) Stellungsbewertungssymbole:

Diese werden im Rahmen der Detailkommentierung wahlweise mit folgenden Bausteinen automatisch eingefügt:

#SbsA# - Stellungsbewertungssymbol in ASCII;
#SbsU# - Stellungsbewertungssymbol in Unicode.

Im ASCII-Modus werden sie wie folgt ausgegeben:

"=" - Ausgleich / Remis / minimaler Vorteil für Weiß oder Schwarz
(vgl. NAG $10 bis $13 in "AquaPGN.nag");
"+/=" - Weiß hat leichten Vorteil (vgl. NAG $14 in "AquaPGN.nag");
"-/=" - Schwarz hat leichten Vorteil (vgl. NAG $15 in "AquaPGN.nag");
"+/-" - Weiß hat moderaten Vorteil (vgl. NAG $16 in "AquaPGN.nag");
"-/+" - Schwarz hat moderaten Vorteil (vgl. NAG $17 in "AquaPGN.nag");
"+-" - Weiß hat klaren Vorteil (vgl. NAG $18 in "AquaPGN.nag");
"-+" - Schwarz hat klaren Vorteil (vgl. NAG $18 in "AquaPGN.nag");
"++-" - Weiß hat extremen Vorteil (vgl. NAG $19 in "AquaPGN.nag");
"--+" - Schwarz hat extremen Vorteil (vgl. NAG $20 in "AquaPGN.nag").

Im Unicode-Modus werden anstatt "+/=", "-/=", "+/-" und "-/+" die in Notationen üblichen Unicode-Sonderzeichen als ein einzelnes Zeichen ausgegeben, die in "Aquarium" korrekt angezeigt werden, da dort der Font "AqChessUnicode.ttf" verwendet wird. Auch die Clipboard-Ausgabe greift automatisch auf diese Sonderzeichen zurück, für ihre korrekte Darstellung ist also wieder die Installation dieses Fonts erforderlich.

Informationen über die Stellungsbewertungssymbole werden in "AquaPGN" nach Anwahl des Schalters "Informationen" rechts in der Zeile "Stellungsbewertungssymbole" erteilt. Die Resultate hängen wiederum ab von der eingestellten Gewinn-Remis-Balance sowie dem gewählten Stellungsbewertungsschema.

12d) Probabilistische Partieresultate:

Auch diese werden im Rahmen der Detailkommentierung wahlweise mit folgenden Bausteinen automatisch eingefügt:

#pPrW# - probabilistisches Partieresultat von 0 % bis 100 % ungeachtet der Zugfarbe immer aus der Sicht von Weiß;
#pPrS# - probabilistisches Partieresultat von 0 % bis 100 % für Weiß und (jeweils bei gleicher Bewertung) von 100 % bis 0 % für Schwarz (empfehlenswert!).

Im Clipboard-Modus wird nur die 2. Variante verwendet. Diese Werte finden dann für das Diagramm "Dia-p-Pr" Verwendung.

Die errechneten Werte resultieren wiederum aus der eingestellten Gewinn-Remis-Balance sowie dem gewählten Stellungsbewertungsschema.

12e) Clipboard:

Der Schalter "Partiedaten → Clipboard" ermöglicht die Transposition einer Vielzahl von Daten einer PGN-Datei (also möglicherweise sogar mehrerer Partien) sowie zusätzlich errechneter Daten, wie sie oben im Zusammenhang mit den Bausteinen beschrieben wurden, in das Clipboard. Von dort können sie in andere Programme per Strg-v übertragen werden können. Insbesondere bietet sich an ein Tabellenkalkulationsprogramm, das diese Daten für Diagramme auswertet. Ein solches Tabellendokument, das für "LibreOffice“, Version 4.2, als ods-Datei erstellt wurde, findet sich im Programmpaket.

Um dort die Clipboard-Daten einzugeben,
wähle man unmittelbar nach Beendigung von "AquaPGN" (also nach Füllung des Clipboards) die 1.  Tabelle "Daten",
lösche erforderlichenfalls alle Zellen im Datenblatt ab der grünfarbigen Zelle A5,
selektiere die grüne Zelle A5 und
gebe dann Strg-v ein.

Im daraufhin erscheinenden Dialog könnte man wählen:
Zeichensatz: Unicode;
Sprache: Deutschland;
Ab Zeile: 1;
Getrennt;
Tabulator;
Erweiterte Zahlenerkennung;
Return/Enter;
Voilà.

Die Diagramme in den 6 Diagramm-Tabellen werden sogar automatisch anhand der in der 1. Tabelle einzufügenden Clipboard-Daten erstellt, ohne dass auf ein Makro zurückgegriffen werden musste. Diese Automatik funktioniert allerdings nur für die jeweils 1. Partie der PGN-Datei. Die Diagramm-Tabellen sind also intelligent genug, zu erkennen, mit welcher Datenreihe die 1. Partie endet.

In der Tabelle "Konsistenz" wird geprüft, ob eine Vielzahl der von "AquaPGN" gelieferten Clipboard-Daten auch wirklich der intendierten Logik des Programmcodes entsprechen. Die von "AquaPGN" übernommenen (grün) und in der Tabelle berechneten (gelb) Daten befinden sich in nebeneinander liegenden Spalten. Sollte sich da ein Widerspruch auftun, wäre Vorsicht geboten …

13) Automatische Partieanalyse per Fernsteuerung von "Aquarium":

"Aquarium" verfügt über eine "Partieanalyse" und eine Analyse "Grobe Fehler". Wenn diese nicht zusagen oder wenn sie (ausweislich eigener leidvoller Erfahrung) in bestimmten Partiephasen nicht so recht gelingen sollten (vgl. die Diskussion im Rybka-Forum), können die zu untersuchenden Partiezüge innerhalb von "Aquarium" wahlweise im Single- oder im Multivariantenmodus mit Engine-Bewertungen versehen werden (um dann anschließend die automatische Kommentarfunktion von "AquaPGN" zu starten).

Wem das zu mühsam erscheint, mag einen Blick auf die GUI-Sektion "Aquarium Partieanalyse" werfen. Damit lässt sich die Hinzufügung der Engine-Bewertungen in "Aquarium" per Fernsteuerung von "Aquarium" aus "AquaPGN" heraus automatisieren. Wer dies wagen sollte, sollte sich jedoch im eigenen Interesse die Hinweise zur Vorbereitung, die nach dem Start dieser Funktion erscheinen, genau zu Gemüte führen und beachten. Immerhin schließt der Verfasser jegliche Haftung für etwaige Schäden aufgrund von Fehlfunktionen von "AquaPGN" und insbesondere aufgrund von Fehlfunktionen dieses speziellen Programmfeatures aus (vgl. die beigefügte Datei "COPYING"). Mystizistisch ausgedrückt: Nach Start dieser Programmfunktion liegt der Computer des Anwenders in der Hand Gottes! Für schreckhafte Gemüter ein Vorschlag zur Güte: Bescheiden die Partieanalyse mit lediglich einem Halbzug beginnen und anschließend prüfen, was so alles abgestürzt ist …

Einstellen lassen sich zum einen die Analysezeit in Sekunden, die jedoch bei Wahl der Funktion "Varianteneinfügung erst nach nächster Variantenberechnung" deutlich verlängert werden kann. Damit wird "Aquarium" die Möglichkeit eröffnet, erst die laufende Variantenberechnung abzuschließen, bevor sie in die Notation eingefügt wird. Dieses Feature kann jedoch bei Mattbewertungen den Dienst versagen. Stockfish zum Beispiel kann bei einer maximalen Suchtiefe von "d127" ein Matt ankündigen und dann Feierabend machen. Dann stockt auch die Einfügung der Enginebewertung. Deshalb wurde in "AquaPGN" eine Notbremse eingebaut: Es wird maximal die dreifache normale Bedenkzeit auf eine Reaktion der Engine abgewartet. Tut sich bis dahin nichts, wird die momentan aktuelle Bewertung in die Notation eingefügt.

Bei der Wahl der "Halbzüge ab Ende des Analysebereichs" ist zu beachten, dass die Partiezüge von hinten nach vorne abgearbeitet werden. Wenn also die eingegebene Anzahl von Halbzügen kleiner als die Anzahl aller Partiehalbzüge ist und die Analyse am Partieende begann, bleiben Eröffnungszüge unbewertet.

Mit Single- bzw. Multivariantenmodus werden (bei korrekter Vorbereitung von "Aquarium") natürlich entweder nur eine Variante oder aber mehrere Varianten pro Halbzug eingetragen, wobei aber derzeit bei mehr als 2 Varianten nur die beiden besten für die Kommentarfunktion von "AquaPGN" verwertet werden.

Und infolge irgendwelcher Komplikationen mit einer "Aquarium"-programminternen Identifikationsnummer der Notationsfenster-Titelleiste, deren Wert vermutlich von der Anordnung der "Aquarium"-GUI-Fensterelemente abhängig ist, musste eine Auswahlliste eingefügt werden, mit der eine "INSTANCE1", "INSTANCE2" oder "INSTANCE3" zwecks Gelingens der ganzen Aktion gewählt werden kann. Es muss leider dem User vorbehalten bleiben, die richtige Einstellung auf seinem System zu eruieren. Voreingestellt ist "INSTANCE1", was eigentlich funktionieren sollte. Bei einer Änderung genügt aber nicht nur die Wahl von "INSTANCE2" oder "INSTANCE3", vielmehr muss diese auch selektiert werden, sodass sie blau unterlegt ist.

"AquaPGN" führt Mausklicks im Enginefenster von "Aquarium" durch. Der Mauszeiger ist dabei im Fenster zentriert. Eine etwaige Windows-Taskleiste auf der linken oder oberen Seite wird vom Programm berücksichtigt.

Während des Ablaufs der Bedenkzeit der Schachengine kann zu einem anderen Fenster bzw. Programm gewechselt werden. Wenn dann von "Aquarium" eine Enginebewertung einzufügen ist, wechselt "AquaPGN" im Hintergrund hoffentlich automatisch zu "Aquarium" und nach getaner Arbeit zurück zum zuvor verwendeten Fenster bzw. Programm.

14) Sonstiges in der "AquaPGN"-GUI:

Rechts neben der Schaltfläche „Start“ findet sich eine Auswahlliste für folgende 5 Schachprogramme:

"Aquarium",
"Lucas Chess",
"pgn4web",
"Scid vs. PC",
"Shredder Classic 4".

An der zu speichernden neuen PGN-Datei werden einige Modifikationen vorgenommen, sofern "Lucas Chess", "Scid vs. PC" oder "Shredder Classic 4" selektiert werden. Die Einstellungen für einerseits "Aquarium" und "pgn4web" bzw. andererseits "Scid vs. PC" und "Shredder Classic 4" sind identisch. Wer ein anderes Schachprogramm verwendet, mag experimentieren. Für "Lucas Chess", "Scid vs. PC" und "Shredder Classic 4" müssen die Klammern um Zugbewertungssymbole entfernt werden. Zusätzlich müssen für "Scid vs. PC" und "Shredder Classic 4" nebeneinander stehende Kommentare jeweils zu einem Kommentar zusammengefasst werden. Probleme können auch die Kommentar-Bausteine #SbsU#, #Z-a-F# und #Z-z-F# (Figurinen-Darstellung) wegen der dort verwendeten Unicodes bereiten. Dann müssen andere Bausteine verwendet werden. Es wurde davon abgesehen, hier automatisch Korrekturen vorzunehmen, neuere Programmversionen könnten ja den Fehler beheben.

Alle Einstellungen, die in der Programm-GUI zu sehen sind, lassen sich individuell als Parameter laden und speichern. Was ein Klick auf "links", "alles auswählen", "rechts", "links", "alles leeren", "rechts" bewirkt, mag der Anwender selbst herausfinden. Übrigens wird nicht jeder Klick auf x-beliebige Checkboxen mit einer Reaktion belohnt. Umgekehrt wird mitunter eine Checkbox initialisiert, obwohl sie gar nicht angetastet wurde. Das Programm weiß in einigen Fällen durchaus widersprüchliche Orders zu vermeiden.

Sollte die Größe der Programm-GUI die Bildschirmauflösung überschreiten, muss nicht gleich Letztere erhöht werden. Ab "Windows 7" soll es eine Einstellung - das Ausschalten von "Aero Snap" - geben, die beim Versuch, ein Fenster über den Bildschirmrand hinweg zu verschieben, dieses verkleinert. Hmmm. Man hätte dann immerhin auf alle Bereiche der so größenreduzierten GUI Zugriff, wenn man sie denn noch im Einzelnen zu erkennen vermochte. Problemlösung à la "Microsoft". Komfortabler ist da schon das im Internet frei erhältliche Tool "AltDrag": Bei gedrückter "Alt"-Taste lassen sich Fenster und damit auch die Programm-GUI ohne Größenveränderung mit der Maus beliebig über den Bilschirmrand hinweg verschieben, wobei der vorhergehende Mausklick an jeder beliebigen Fensterposition erfolgen kann.

15) Schlussbemerkungen:

"AquaPGN" wurde erstellt mit "AutoIt3" (© 1999-2014 Jonathan Bennett & AutoIt Team).

Das Programmpaket enthält:

"AquaPGN.au3": das Skript für "AutoIt3";

"AquaPGN.exe": das ausführbare Programm;

"AquaPGN.kxf", "Zugbewertungssymbole_Schema_Info.kxf" und "Stellungsbewertungssymbole_Schema_Info.kxf":
3 GUI-Dateien für den GUI-Designer Koda (eine korrekte Zusammenarbeit zwischen dem SciTE-Editor und Koda inklusive Skript-Update setzt voraus, dass im Skript in den Zeilen "#Region ### START Koda GUI section ### Form=........" die Pfade der Koda-Dateien gemäß ihren Speicherorten auf dem Anwender-Computer korrekt aufgeführt sind);

"AquaPGN.par":
die Datei mit den Programmparametern, die bei Programmstart geladen werden, sofern sich diese Datei im Verzeichnis von "AquaPGN.exe" oder – sofern das Skript "AquaPGN.au3" mit "AutoIt" gestartet wird – im Verzeichnis des "AutoIt"-Start-Programms befindet; sofern "AquaPGN.par" nicht im Programmpfad gefunden wird, werden programminterne Parameter verwendet;

Standard.par:
eine Parameterdatei, die neben diversen GUI-Daten in einem vernünftigen Rahmen Bausteine für die automatische Kommentierung enthält;

Komplett.par:
eine Parameterdatei, die neben diversen GUI-Daten alle möglichen Bausteine für die automatische Kommentierung enthält;

"AquaPGN.nag":
die Datei mit den NAG-Bausteinen und -Ersetzungen, die wiederum bei Programmstart geladen werden, sofern sich diese Datei im Verzeichnis von "AquaPGN.exe" oder – sofern das Skript "AquaPGN.au3" mit "AutoIt" gestartet wird – im Verzeichnis des "AutoIt"-Start-Programms befindet;

"AquaPGN.ods": Tabellendatei für LibreOffice;

"Test.pgn" und Resultat_fuer_Aquarium.pgn:
PGN-Dateien mit Stockfish-Bewertungen im Multivariantenmodus zum Testen der Kommentar- und sonstigen rechtsseitigen Funktionen in der "AquaPGN"-GUI; man vergleiche zum Beispiel das Bewertungsknäuel in Test.pgn nach 41. Df4 mit Resultat_fuer_Aquarium.pgn; wegen der hohen Matt-Bewertungen am Ende der Partie bis knapp unter 300 kommen die normalen Diagramme in der Tabellendatei "AquaPGN.ods" an ihre Grenzen, nur die Diagramme "Dia-G-V-r" und "Dia-F-k-r" liefern aufgrund der Bewertungsrelevanzreduktion brauchbare Ergebnisse; Trick: man lösche alle Daten ab Zug 33 in der Tabelle "Daten";

COPYING.txt: der Text der GNU General Public License;

GPL.pdf: der Text der GNU General Public License im PDF-Format;

Readme.txt: dieser Text.

Die neueste Version von "AquaPGN" wurde getestet mit "Aquarium 2017". Die modifizierten PGN-Dateien wurden zum einen natürlich mit "Aquarium" selbst getestet, sodann ein wenig mit "Lucas Chess", "Scid vs. PC", "Shredder Classic 4" und mit dem Internet-PGN-Viewer "pgn4web" (Version 2.90), der für die Veröffentlichung kommentierter Partien und Studien auf dieser Webseite Verwendung findet. Natürlich lassen sich mit diesem Programm PGN-Dateien auch offline betrachten, wenn man den richtigen Browser wählt (zum Beispiel "Firefox", nicht jedoch den ansonsten hervorragenden russischen "Yandex").

Keine Software ist fehlerfrei, "AquaPGN" schon gleich gar nicht. Das Programm macht komplizierte Sachen und man kann sich schließlich als einsamer Einzelprogrammierer vor der Veröffentlichung nicht ewig dem Testen hingeben. In diesem Sinne werden die fehlerfrustrierten Anwender als unfreiwillige Beta-Tester missbraucht und angestiftet, von der Kommentarfunktion regen Gebrauch zu machen, um Gelegenheit zu geben, mit einer neuen Programmversion die schändlichen Fehltritte von "AquaPGN" auszumerzen (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Bananenprinzip#Bananenware). Stand 15. Januar 2018 läuft das Programm aber schon relativ fehlerfrei.

Kontakt: mail@konrod.info


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Programm AquaPGN - Entwicklungsversion 23.1.2018
ZIP-Datei [944 KB]: AquaPGN.zip



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